Das Wort der Woche (17): Sommergefühl

Vor allem im August, meinem Geburtsmonat, überkommt mich ein ganz besonderes Gefühl. Bunte Natur, warme Sonne und eine unbändige Freude ergeben mein ganz eigenes Sommergefühl.

Vielleicht liegt das auch daran, dass ich früher zu dieser Zeit meist im Urlaub war. Da ging es raus in die Natur, wandern, zelten und neues entdecken. Auch wenn ich nicht unterwegs bin, umfängt mich dennoch dieses ganz besondere Gefühl.

Der Morgen lockt mich aus dem Bett, lädt mich zum verweilen ein. Die Luft riecht frisch und ist angenehm warm. Schon früh ist die Sonne da und streichelt über meine leicht gebräunte Haut.

Wie gerne würde ich auf der Welle des Gefühls reiten und mich zu Abenteuern tragen lassen. Ein wenig schwermütig werde ich, da ich auf fremde Länder und Abenteuer abseits der Heimat verzichten muss. Aber irgendwann…

Eine neugierige Unruhe erfasst mich, zieht mich hinaus. Alles ist so leicht. Keine schweren Klamotten schränken mich ein. Ich fühle mich richtig lebendig.

Habt ihr auch das Sommergefühl? Wie fühlt es sich bei euch an?

Hier findet ihr noch mehr zum Wort der Woche !

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24 Kommentare zu „Das Wort der Woche (17): Sommergefühl“

  1. Hat dies auf Mein kunterbuntes Bloghaus rebloggt und kommentierte:
    Mein spezielles Sommergefühl stellt sich ein, wenn die Tage beginnen, deutlich kürzer zu werden, also etwa um den Wechsel von Juli zu August. Das Licht ist anders, wärmer, die Winden öffnen am Morgen ihre Trichter. Die Felder sind beinahe abgeerntet und liegen golden im Tag. Die ersten Äpfel fallen von meinem Lieblingsbaum. Das Überhitzte und Überdrehte flieht aus meinen Gedanken. Ruhe und Vorfreude breitet sich in mir aus. Jetzt habe ich Lust, durch Landschaften zu radeln, in Biergärten zu sitzen, Leute zu treffen, gemächlich unter Bäumen zu rasten, mit Blick auf die Reife und der nahenden Ernte. Holunderbeeren sind fast schwarz und die ersten Haselnüsse fallen. Sammelzeit! Wintervoräte schaffen. Ich bin ein Septemberkind vom Land, dass zu früh in die Stadt verpflanzt wurde, aber die Qualität der unterschiedlichen Jahreszeiten ist in mich eingebrannt. Ich liebe den Spätsommer und den Herbst. Es ist die Zeit, in der ich zufrieden und mit mir eins bin, die Zeit, in der ich zur Ruhe komme, genieße, abwarten kann und Geduld habe.

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    1. Ohja, das Licht ist so schön im August. Allerdings fürchte ich mich im Spätsommer und Herbst auch schon ein wenig vor dem Winter und koste die warmen Tage voll aus, solange die Wärme noch anhält.. Aber auf die Nüsse und Früchte freue ich mich auch 🙂

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      1. So unterschiedlich sind die Menschen. Ich hasse den Hochsommer mit seinen schwülen Tagen und der Gewitterspannung in der Luft, und atme deshalb durch, wenn es Spätsommer wird. Den Winter und seine kühlen und frostigen Tage fürchte ich nicht. Ich mag die Reduzierung in Formen und Farben und die wohlige Gemütlichkeit in meiner Winterhöhle.

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      2. Zum Glück ist es hier im Norden kaum zu warm und selten extrem schwül. Den Sommer in der Stadt, im Rheinland, fand ich hier und da schon eher unangenehm und drückend. Aber hier draußen ist es herrlich!
        Meine Abneigung gegen den Winter kommt wohl durch mein Freustbeulendasein zustande 🙂
        Ich wünsche dir möglichst angenehme und nicht zu heiße Tage 🙂

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  2. Mein Sommergefühl ist es, mich abends nicht mehr in der Wohnung aufzuhalten, sondern auf dem schattigen Balkon. Hier lese ich, wir essen hier, ich schreite täglich die Blumentöpfe ab und schau nach, was sich so tut. Herrlich, einen leichten Wind auf der Haut zu spüren und die Geräusche in der Nachbarschaft zu hören. Man ist viel weniger isoliert. 🙂

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  3. mein Sommergefühl ist, wenn ich frühmorgens mit dem Hund loslaufe, nur mit T-Shirt und Shorts bekleidet und nicht einmal einen Gedanken an Kühle und Frieren verschwende. Wenn ein warmes laues Lüftchen weht, wenn ich barfuss laufen kann und es sich gut dabei anfühlt. wenn ich abends bei sperrangelweitoffenem Fenster und Grillengezirpe einschlafe.

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    1. Das Grillenzirpen mag ich auch sehr! Ein beruhigendes Geräusch der Sommernatur! 🙂 Und auch ich genieße es sehr, Barfuß und ohne viel Kleidung draußen herum zu laufen, statt ewig zu überlegen, was ich alles zum Schutz vor der Kühle anziehen muss 🙂

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      1. Na ja, es kann schon sein. Obwohl: eigentlich haben wir es bisher noch gut gehabt. Nur 3 Tage mit Temperaturen im 3-stelligen (Fahrenheit) Bereich, also 37,5 Celsius oder mehr. Und in der vergangenen Nacht hat’s auch geschuettet wie aus Kuebeln. Kommt auch nicht haeufig vor in dieser Jahreszeit. Wir sind allerdings immer noch weit unter dem langjaehrigen Durchschnitt mit Regen.
        Liebe Gruesse in den kuehlen Norden,
        Pit

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  4. Mein Sommergefühl ist in diesem Jahr bisher sozusagen ins Wasser gefallen. Normalerweise Leben wir im Sommer im wesentlichen draußen. Essen 🍴 auf der Terrasse, wenn es zu warm ist, im Schatten unter der Blutpflaume am Teich im Liegestuhl lesen, den Vögeln zuhören und einfach die Seele baumeln lassen, das ist für mich Sommergefühl. Bald ist ja Neumond 🌚. Vielleicht ändert sich das Wetter dann ja in Richtung Sommer, dann kann ich ja noch genug Sonne tanken.

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    1. Hier ist das Wetter derzeit gar nicht so schlecht 😉 Es ist zwar hin und wieder etwas kühl und auch mal bewölkt, aber doch schon irgendwie sommerlich. Ich schicke dir ganz viel Sonne rüber und hoffe, dass sie bei dir ankommt! 🙂

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