Das Wort der Woche (16): Atempause

Die Zeit zwischen zwei Atemzügen kann sich manchmal endlos lange hinziehen. Oder sie zieht viel zu schnell vorbei und ist dann verschwunden.

Ich versuche den Moment dazwischen zu genießen, ihn ganz bewusst wahrzunehmen. Die Zeit schreitet fort, während ich inne halte und mich in den Augenblick hinein fühle. Und dann scheint alles still zu stehen und eine angenehme Ruhe legt sich wie ein dünnes Tuch über mich, hüllt mich ein und schirmt mich ab vom Alltag.

Manchmal tut es richtig gut, tief durchzuatmen und der Zeit beim fortschreiten zuzuschauen. Einfach nur der stille Beobachter zu sein und auch sich selbst dabei neugierig zu betrachten.

Wann habt ihr euch das letzte Mal eine Atempause gegönnt? Das Wochenende bietet sich dafür an 😉

Hier findet ihr noch mehr zum Wort der Woche !

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6 Kommentare zu „Das Wort der Woche (16): Atempause“

  1. Gerade komme ich von „meiner“ Buche. Da sie am Waldrand steht, reichen ihre Äste mit den dicken dunkelgrünen Blättern fast zum Boden. Sich an sie lehnen, die Krafte des alten Baumes und den eigenen Atem spüren, der zusehends langsamer wird und sich nach der kleinen Wanderung beruhigt.

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  2. Eine Atempause gönne ich mir momentan im Freibad, wo meine Enkel schnell Freunde gefunden haben. Da brauchen sie die Oma gerade nicht. So kann ich etwas lesen, bevor ich nachher in die Fluten steige und einige Bahnen schwimme. Normalerweise ist mein Teich meine Ruheoase, aber da wird ja momentan immerzu geangelt 🎣

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