Das Wort der Woche (15): Donnerlittchen

Das Wetter spielt verrückt! Wieder einmal zieht eine ordentliche Gewitterfront über die Heide und es kracht und blitzt.

Donnerlittchen, ist das ein Wetter! Dieser Ausruf des Erstaunens passt gerade ganz gut. Benutzt ihr dieses Wort, oder habt es schon einmal gehört? Ich finde es sympathischer als die Alternativen:

Donnerwetter!
Blitz und Donner!
Potzblitz!

Meine Vorliebe lässt sich vielleicht durch die Verniedlichung erklären. Beinahe stelle ich mir das Donnerlittchen als kleines Mädchen vor, das ihren besten Freund, den Donner, herbeiruft.

Vielleicht fallen euch noch ähnliche Wörter ein?

Ich wünsche euch einen angenehmen Sonntag und hoffe, dass euch kein schlimmes Unwetter heimsucht!

 

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21 Kommentare zu „Das Wort der Woche (15): Donnerlittchen“

  1. Solche Joker-Wörter für extreme Ungehaltenheit 🙂

    Wenn ich sie höre, muss ich imer grinsen, was leider nicht dazu beiträgt, die Stimmung des Gegenübers zu verbessern. Da denke ich immer, es traut sich wer nicht mal ordentlich lasterhaft zu fluchen und möchte sagen, „Laß`doch mal so richtig Dampf ab, dann wird es auch glaubwürdig…“. Wobei manches Funkeln in den Augen durchaus unterstützend wirken kann.

    Kindern gegenüber ist das sich so eine Sache. Meinem Sohn habe ich schlimme Kraftausdrücke erspart. Der wusste auch so, wenn Schluss mit lustig war 🙂

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  2. Ich darf anmerken, dass der gewitterbehaftete Ausdruck höchstens Erstaunens selbst in die englische Sprache Einzug gehalten hat, und zwar auf deutsch: „Donner und Blitzen!“ Grammatikalisch nicht ganz einwandfrei, aber so sagen sie’s halt.
    Bei uns im Süden gibts weniger Donnerlittchen, wie sollte man das auch auf Schwäbisch aussprechen? Donnerlittle? Ha noi. Bei uns gibts „Heideblitz“ oder „Heilix Blechle“. 🙂

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    1. Was für spannende Infos du hier zusammen trägst! Vielen Dank dafür! 🙂
      Von Heideblitz habe ich noch nie etwas gehört. Aber das Heilix Blechle finde ich herrlich und erinnert mich an meine Kindheit. Da gab es mal wen, der das tatsächlich gesagt hat 🙂

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      1. Das Heiligs Blechle ist bei uns nicht sehr verbreitet, wir benutzen eher Heideblitz. Oder Heidenei, hat mit einer Heide aber nix zu tun. Eine solche Landschaftsart haben wir hier nicht. 😉

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      2. Ich vermute es stammt von „Hei“, ausgesprochen wie „Hai“. „Hei, was isch denn da los?“ sagt man z.B. Vielleicht ist das Heidenei eine liebevolle Erweiterung. Sicher bin ich mir aber nur darüber, dass es nichts mit Landschaften zu tun hat.

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  3. Das erste Wort deiner Reihe, das ich nicht kenne bzw. mir sehr fremd klingt, auch wenn ich es schon mal irgendwo aufgeschnappt habe. Ich verwende allerdings auch keine Synonyme dafür. Wenns draußen kracht wird das von mir eigentlich nicht weiter kommentiert. Es sei denn Blitz und und Donner krachen gleichzeitig mit 100 Dezibel herunter. Dann würde ich wahrscheinlich sowas wie „heilige Scheisse“ oder „meine Fresse“ sagen 😀

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  4. Ich liebe Gewitter…Blitz und DONNER…dass ist pure Energie.
    Dann stehe ich und staune…es kommt ein *Wow* oder *Wahnsinn* über meine Lippen…und Gänsehaut…ich mag diese Naturgewalt!
    Donnerlittchen, Potzblitz oder Zapperlott sind für mich Ausrufe des Erstaunens…und einfach nur nett!
    Drück dich bis in die Heide
    Gabi

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