Das Wort der Woche (3): wirr

Die Woche ist bald vorbei, also kommt hier noch rechtzeitig das passende Wort dazu herbei!

Viel gepostet habe ich in den letzten Tagen nicht. Es war einfach sehr viel zu tun und ich versank ein wenig im Chaos. Ich war und bin einfach wirr. Und somit ist genau das auch mein Wort der Woche!

Ich finde bereits diese vier Buchstaben verdeutlichen den Geisteszustand durch ihren Klang. Dafür braucht es kein komplettes Wort wie „verwirrt“, denn wenn dieser Zustand im Kopf eingetreten ist, sind selbst ganze Wörter aus zwei Silben eine Zumutung.

Alle Gedanken und Fakten schwirren durcheinander, verheddern sich, raffen sich neu auf und wirbeln erneut wie irre durch den Kopf. Genau so ist es. Eben wirr.

Das ist mehr als „Verwirrt“ oder „Durcheinander“. Ein ganz eigener Zustand, ein sonderbares Gefühl und ein schwer zu durchdringendes Problem. Wenn man es als solches sehen möchte. Ich stelle einfach fest, dass ich derzeit so bin und warte ab. Es wird schon vorbeigehen.

Hier findet ihr mehr zu meiner Aktion: Das Wort der Woche.

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23 Kommentare zu „Das Wort der Woche (3): wirr“

  1. Das ist ein schönes Wort der Woche aus meiner Sicht. Ich war ebenfalls wirr. Hab deswegen dieses Mal auch kein eigenes Wort der Woche finden können.
    Dein text gefällt mir total gut. Beachtlich, wo Du überall noch „wirr“ und ähnlich klingendes eingebaut hast Ich wünsche Dir dennoch eine baldige Entwirrung Deines Gemüts-Zustandes! 🙂

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  2. Ich finde man muss ab und zu mal „wirr“ sein um den Geist auszuruhen und für künftige „unwirre“ Aufgaben wieder aufzutanken.
    Ich finde Deine Aktion übrigens ganz interessant und überlege wie ich das auf meiner Seite einbauen kann. LG 😎👍

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  3. Das Wort erinnert mich an meine Handarbeitslehrerin vor mehreren Jahrzehnten. Als sie neu in die Klasse kam, hielt sie eine kurze theoretische Einführung, bevor wir Stricken lernten. Zu meiner Überraschung erläuterte sie, dass durcheinandergeratenes Strickgarn als „Wirrwarr“ bezeichnet wird, als handle es sich um einen feststehenden wissenschaftlichen Begriff. Mir gefiel das Wort nicht, es klingt gestelzt. Trotzdem verwendete ich es brav, bis heute, obwohl es mir bis heute nicht gefällt. Es ist mir aber nie ein Besseres begegnet. 😉

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    1. Oh, „Wirrwarr“ finde ich eigentlich ein lustiges Wort- Aber in diesem Zusammenhang als „Fachwort“ vielleicht doch etwas komisch. Vielleicht könnte man ein durcheinandergeratenes Strickgarn auch als „Kuddelmuddel“ bezeichnen? Vielleicht gefällt dir das besser 😉
      Liebe Grüße
      Julia

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      1. Kuddelmuddel ist perfekt! Ich verwende das Wort auch häufig, nur bisher nicht für Wolle. Da steht immer noch die Handarbeitslehrerin neben mir. Komisch, nicht? Hab noch nie so genau drüber nachgedacht, vielleicht handelt es sich hier auch um ein kleines geistiges Kuddelmuddel?! 😉

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      1. Ok – das hat wiederum den Vorteil, sich die Zeit einigermaßen einteilen zu dürfen. Dennoch wünsche ich Dir einen nicht ganz so arbeitsreichen Tag der Arbeit.
        Grüße, Reiner

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