Das Wort der Woche: Killefitz

Es gibt Momente, da benutzt man manche Wörter einfach so, hält inne, und wundert sich über den lustigen Klang.

Genau so erging es mir auch mit „Killefitz“. Kurz nicht nachgedacht und vor sich hingebrabbelt: „Oh man was ist das nur für ein Killefitz?“.

Ich hätte auch einfach „Mumpitz „oder „Blödsinn“ sagen können. Aber nein, mein Mundwerk entschied sich ganz spontan für dieses Wort, das ich schon ewig kenne. Doch woher eigentlich? War es etwa im Rheinland gebräuchlich oder hat es die Oma aus dem Ruhrpott angeschleppt?

Wer von euch benutzt dieses Wort sonst noch, hat vielleicht spannende Anekdoten dazu parat oder mag das Wort einfach nur gern?

Ich finde den Klang einfach herrlich! Übrigens scheinen einige Menschen auch „Killefit“ zu sagen, also ohne das „z“ am Ende. So kenne ich das wiederum gar nicht. Spannend, solche offenbar regionalen Wort-Phänomene!

Hier könnt ihr mehr über meine Aktion „Das Wort der Woche“ lesen, mitmachen und euch das Beitragsbild dazu schnappen. 🙂

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31 Kommentare zu „Das Wort der Woche: Killefitz“

      1. Wikipedia sagt dazu: „Mit Mumpitz war ab dem 17. Jahrhundert eine Schreckgestalt oder auch Vogelscheuche gemeint. Das Wort leitet sich ursprünglich von „Mummelputz“ und „Mombotz“ ab und verbindet die beiden Wörter vermummen und (hessisch) Boz oder Butzemann (eine Kinderschreckfigur). Beim Mumpitz handelt es sich um eine Schreckgestalt für Toren.

        Der Begriff erschien dann auf der Berliner Börse seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts für „erschreckende Gerüchte“ oder „schwindelhaftes Gerede“.

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