Tauschfreuden

Etwas abgeben, das man nicht mehr haben möchte und dafür etwas bekommen, worüber man sich freut. Einfach wunderbar!

Ich finde ein Tausch ist eine tolle Möglichkeit Freude zu teilen. Sei es nur ein netter verbaler Austausch oder gegenseitiges Schenken: Darüber freuen sich immer beide!

Besonders schön ist es Dinge zu tauschen, die man selbst gar nicht mehr gebrauchen kann und die eigentlich nur in der Ecke verstauben. Wieso also nicht ein Buch weitergeben, das man nicht mehr lesen möchte? Zum Glück gibt es inzwischen viele Bücherschränke, zu denen man seine aussortierten Stücke bringen und sich mit anderem Lesestoff eindecken kann.

Eine weitere tolle Möglichkeit habe ich vor einiger Zeit für mich entdeckt: Den Tauschgnom. Das ist eine einfache Plattform, wo man Dinge tauschen kann. Entweder direkt ein Teil gegen das Andere oder über Tokens, mit denen man sich wieder andere Dinge ertauschen kann. Ich muss sagen, dass ich beim Tauschgnom schon viel Freude am Tauschen hatte, zumal auch die Menschen dort sehr nett sind.

Da ich es sowieso sehr mag, wenn mein Briefkasten nicht leer ist, finde ich diese Möglichkeit des Austauschs besonders gut. Ich muss nicht teuer irgendwo shoppen, sondern kann ganz einfach durch Tauschen neue Bücher, Filme oder andere Dinge bekommen. Wenn ich etwas davon nicht dauerhaft behalten möchte, schicke ich es einfach wieder zum nächsten Interessenten auf die Reise.

Wie sieht es bei euch aus? Tauscht ihr auch, geht ihr in die Bücherei oder habt vielleicht noch eine andere Idee? Ich bin gespannt auf euer Feedback!

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24 Kommentare zu „Tauschfreuden“

    1. Guten Morgen liebe Gabi,
      vielen Dank für den Link! Leider bin ich nicht so gut in Handarbeiten und kann nichts Schönes anbieten. Aber die Idee finde ich klasse. Da sind wirklich tollt Tauscharbeiten dabei.
      Alles Liebe und einen wundervollen Dienstag,
      Julia

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  1. Ich tausche zwar nicht, doch da ich gern Mode mag und aber mein Geschmack ein anspruchsvoller ist, ich das Zeug auch für korrekten Look beim Kunden brauche, erwerbe und verkaufe ich Second Hand. Nicht nur Mode, auch andere Dinge. An Gebrauchs-Gegenständen kaufe ich nur sehr wenig neu. Es spart viel Geld und ist ökonomisch. Es macht Spaß! Denn manchmal finde ich genau was ich will zu einem kleinen Preis und weiß, dass ich grad wieder die Wirtschaft foppnase und das löst pure Glücksgefühle in mir aus. Alles was ich dem Wirtschaftssystem als Konsument nicht in den Giergeizgeilen Rachen werfen muss, freut mich geradezu königlich…schade, dass ich keine Gedichte und Geschichten gegen Kartoffeln oder was andres tauschen kann.😉✨

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    1. Das finde ich richtig toll! Kleidung kaufe ich auch manchmal Secound Hand und freue mich darüber einem gebrauchten Teil die Chance auf ein zweites Leben zu geben 😉 Auch ich würde gerne Geschichten und Worte gegen Kartoffeln tauschen, wer weiß, vielleicht kommt die Zeit noch :p
      Liebe Grüße und einen tollen Dienstag,
      Julia

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      1. Es gibt so Mails von Käufern oder Käuferinnen, die heizen mein Verkäuferinnenherz den ganzen Tag ohne Unterbrechung. Schrieb mal eine, dass sie sich die Hände wüst suchte nach genau dem Pullover den ich loswerden wollte. Sie schrieb mir herzzerreißende Worte der Dankbarkeit. Ich war restlos geflutet vor Wonne. Das ist natürlich nicht immer so. Doch wenn das in Jahren auch nur einmal vorkommt, dann bleibt das Gefühl, das Richtige zu tun, erhalten. Ein Einkauf im Geschäft kann auch ganz nett sein, okay. Doch ich weiß nie genau wo die Sachen herkommen, erstens. Und zweitens wird viel zu viel Klottenkram produziert. Damit könnte man vermutlich die ganze Menschheit dreimal mindestens in zehn Garnituren einkleiden und das ist nur eine hochgrobe Schätzung meinerseits. Wie viel wird weggeworfen? Teilweise sind die Leute zu faul zum Waschen und werfen die Sachen nach einmal Tragen weg. Wie viel wert ist so ein Stück, dass genäht werden muss, für das Rohstoffe gebraucht wurden? Die gebrauchten Sachen sind top gepflegt. Manche haben kleine Tragespuren, doch die bekämen sie auch von mir. Würde ich das dann wegwerfen? Niemals, weil es eben noch „gut“ ist. Früher kannte ich das noch, dass ich Sachen meiner Cousinen „aufgetragen“ habe bis sie wirklich zerschlissen waren und auch meine
        nähbegabten Omis das nicht mehr richten konnten. Erst dann gab es was Neues. Auch meine Mutter kaufte nie viel, immer nur das was sie brauchte. Ich habe mehr als ich brauche, auch wenn es Second Hand ist. Und an diesem Umstand arbeite ich noch: mich zu reduzieren, damit ich nicht immer so nachdenken muss was ich anziehe während der Schrank zu voll ist…:)))

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      2. Ein Gefühl dafür zu bekommen, was wir wirklich brauchen und wo das alles herkommt finde ich eine gute Sache. Was du beschreibst ist natürlich richtig toll! Wenn sich jemand so sehr über ein Second Hand-Stück freut, dann ist das doch einfach schön! 🙂

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  2. Bücher schenke ich weiter an Leseratten, denn es sind immer viele. Und es gibt in der Schweiz die Brockenstube. Meist gemeinnützig, soziale Vereinigungen, wo man für wenig Geld alles bekommt von Möbeln bis zur Kleidung.

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  3. Ich hab noch nie getauscht, nehme es mir aber ständig vor. Jetzt guck ich mal deinen Link an. 🙂
    Was ich immer wieder mal nutze, ist Ebay Kleinanzeigen. Das ist auch eine unkomplizierte Sache, um Sachen loszuwerden, die zu groß sind zum einfachen Versenden. Da wirds einfach abgeholt. 🙂

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  4. Ich bringe gerne was zum oder hole was aus dem Bücherschrank hier. Der hiesige Abfallentsorger hat außerdem eine Website, wo man alte, noch gebrauchsfähige Sachen entweder verschenken oder tauschen kann. Da habe ich auch schon ein paar Sachen weitergeben können. Es ist schön, wenn andere die Dinge, die man selbst nicht mehr brauchen kann, noch nutzen können. Es muß nicht alles in den Müll wandern. Die Plattform, von der du schreibst, werde ich mir gleich mal ansehen ! Danke für den Tip 🙂

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  5. Eigentlich finde ich solche Tauschbörsen eine tolle Idee, aber sie haben für mich einen Nachteil: mir fällt nie etwas ein, was ich als Gegenleistung haben möchte. Ob ich es mal anders herum probiere, bei tauschgnom nach etwas suche, was mir gefällt, und mir dann überlege, was ich als angemessene Gegenleistung anzubieten hätte? Schauʼn wir mal …

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