Das schwedische Möbelhaus

Wahrscheinlich kennt fast jeder diesen Spaziergang durchs Möbelhaus, das Zusammensuchen von Paketen in unzähligen Regalen, das „Tetris-Spielen“, wenn dann alles ins Auge gepackt werden muss..

Zu Hause geht es dann weiter. Alles muss hochgeschleppt werden und dann ist erst einmal Chaos angesagt. Überall riesige Verpackungen, Aufbauanleitungen, Schrauben, Holzteile…

Der Kampf mit den Scharnieren ist besonders grausam, jedenfalls empfinde ich das so. Gibt es einen Menschen, der es schafft Schranktüren ordentlich untereinander anzuordnen, ohne, dass eine Tür schief hängt? Vor allem wenn Ikea nach ein paar Jahren die Scharniere verändert und ich nun verschiedene verbaut habe (leicht schließende und einfache).

Aber was solls? Irgendwie ist dieses Durcheinander auch lustig und hat seinen ganz eigenen Charme. Und wenn man es dann schafft, etwas komplett aufzubauen, ohne, dass Teile fehlen oder kaputt sind, dann ist man immerhin Stolz wie Oskar!

Auch wenn man vorher enttäuscht wurde („Diese Schrankgriffe gibt es nicht mehr, nein, auch nichts Vergleichbares..“), auf dem Rückweg im Stau stand und einem die Finger vom „Metallteile in Löcher stopfen“ die Finger weh tun: Irgendwie ist nach der ganzen Aktion erst einmal alles ruhig. Eine erschöpfte Ruhe zwischen Verpackungsmüll und Schraubenziehern, die einer schläfrigen Erleichterung weicht.

Auch, wenn jetzt noch nicht alles perfekt hier steht: Jetzt geht es erst einmal ans Umsortieren, Verstauen, Einräumen und Umgewöhnen. Ich bin gespannt und genieße die Vorfreude auf eine schöne Einrichtung und ein tolles Wohlfühl-Gefühl wenn alles etwas fertiger ist. 🙂

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10 Kommentare zu „Das schwedische Möbelhaus“

  1. An IKEA (in Berlin) habe ich die Stehenlassenerinnerung: wir haben uns Möbel ausgesucht und ausgemessen und aufgeschrieben, in welchem Regal was bereit liegt.
    Ich schätze, wir hatten fast alles zusammen. Zwei große Wagen voll, Ware für fast 2.000 €.
    Es fehlten noch zwei Glastüren für die Oberschränke und ich glaube ein paar Einlegeböden.
    Sandra ging das ganze Drama sowieso schon tierisch auf den Nerv und auch für mich stand IKEA noch nie für gute Laune beim einkaufen.
    Glastür: ausverkauft, vorerst nicht lieferbar.
    Einlegeböden: nur noch einer da, und der auch noch beschädigt.
    Wir haben unseren ganzen Kram einfach stehen lassen und sind aus dem Laden raus.
    Nie mehr habe ich seitdem einen IKEA Laden von innen gesehen… 🙄
    Liebe Grüße
    Cami 😘😘

    Gefällt 2 Personen

    1. Ohja, das kann ich gut verstehen! Solche Erfahrungen sind einfach einschneidend. 😉 Ich muss sagen, dass ich schon öfter enttäuscht war nach einem IKEA-Besuch. Aber leider bleiben mir hier nicht so viele Alternativen. Außerdem hatte ich ja schon entsprechende Möbel, die ich noch „aufrüsten“ musste, von daher war die Ikea-Basis einfach schon da 😉
      Aber – egal wo – der Hinweis „Nicht lieferbar“ ist einfach grausam :p
      Herzliche Grüße
      Julia ❤

      Gefällt 2 Personen

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