Südafrika – Der erste Ausflug

Wehmütig spaziere ich durch das Schneegestöber und denke zurück an diesen besonders heißen Tag in Südafrika. Es war mein erster Ausflug und ich war wahnsinnig neugierig und gespannt, was ich sehen würde.

Das Auto fuhr durch die Landschaft und ich schaute gespannt aus dem Fenster. Es war grüner als ich dachte. Hinter Zäunen standen ein paar Kühe, woanders ein paar Schafe oder Ziegen. Am Straßenrand standen immer wieder Menschen, die darauf warteten mitgenommen zu werden. Ich sah Frauen, die etwas auf dem Kopf trugen und staunte über ihre Balance. Hier und da fuhren wir vorbei an Häusern und Hütten. Was mir besonders auffiel: Es lag viel Müll herum. Doch zu meinen Beobachtungen abseits der Straße später mehr.

Nach einer längeren Fahrt kamen wir auf einer größeren Farm an. Es gab mehrere Tiere dort und viele Menschen kamen dorthin um zu schießen. Ich finde es grausam sinnlos Tiere zu töten und frage mich, was daran Spaß machen soll. Schießen kann man auch auf Zielscheiben oder Tontauben. Ein fairer Kampf ist dieses traurige Schauspiel nicht. Dieser Ausflug war daher leider auch mit Trauer und Bedauern verbunden, denn ich konnte nichts dagegen tun, dass hier Tiere lebten, die von Touristen erschossen wurden.

Es war nicht meine Wahl dorthin zu fahren, ich war nur eine Begleitung und ich war nur hier, um die Natur kennenzulernen und vielleicht ein paar Tiere zu sehen.

Der Boden war sehr trocken, es hatte lange nicht mehr geregnet. Über staubige Wege wurden wir durch das Gelände gefahren.

landschaft

Die Berge in der Ferne gefielen mir besonders gut.

landschaftsuedafrika

Für mich waren diese Ausblicke sehr neu. Diese Mischung aus Bergen, Hügeln und grünen Pflanzen mit trockenen Wegen, Palmen und stacheligen Büschen war sehr interessant anzuschauen.

weg

Wir fuhren ziemlich weit durch das Gelände. Es ging über große Steine, verwaschene Erde und wir wurden ordentlich durchgeschüttelt. Dafür gab es dann auch tolle Ausblicke.

anhoehe

An einer Abbruchkante gab es eine kurze Rast. Bei der Hitze musste man besonders daran denken, viel zu trinken.

abbruchkante

Bei einer weiteren Pause konnte ich mir die Pflanzen etwas näher anschauen. Ich war überrascht über diese grünen Blätter.

stachelpflanze

Tiere sah ich natürlich auch. Es war allerdings schwierig sie zu fotografieren, schließlich standen sie nicht direkt neben dem Wagen und bewegten sich noch dazu. Immerhin konnte ich dieses Antilopenart ablichten.

kudus

Soweit ich mich erinnern kann sie das Kudus. Sie sind erkennbar durch die weißen Streifen und die gedrehten Hörner. Wirklich hübsche Tiere.

kudu

Der wissenschaftliche Name dieser Gattung ist Strepsiceros. Und ich würde noch viel mehr davon sehen.

Die Hitze an diesem Tag wurde jäh von einem Unwetter verscheucht. Zunächst war der Regen sehr angenehm. Es kühlte jedoch sehr stark ab und hörte nicht mehr auf. Ein Aufatmen für die Pflanzen.

Einmal Sonnenbrand und am Abend Regen. Ein Land der Gegensätze, von dem ich euch noch mehr berichten werde.

Ich hoffe ihr konntet durch meine Schnappschüsse einen Eindruck von Flora und Fauna gewinnen.

Hier könnt ihr mehr über meine Erlebnisse in Südafrika lesen und anschauen:

Erste Eindrücke
Auf der Farm
Am Strand

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13 Kommentare zu „Südafrika – Der erste Ausflug“

  1. Danke fuer diesen Artikel und die Fotos: es gibt mir einen prima Einblick in ein mir unbekanntes, schoenes Land und seine Bewohner. Deine Bedenken zur Jagd teile ich voll und ganz. da wuensche ich mir immer, die gejagten Tiere koennten zurueck schiessen. 😉
    Hab‘ ein feines Wochenende,
    Pit

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    1. Ich denke dir für dein tolles Feedback! Gerne teile ich meine Eindrücke und Bilder, vor allem, weil Südafrika ja nicht so populär ist.
      Die Jagd ist wirklich nicht schön und auch ich wünsche mir, dass die Tiere sich wehren könnten.
      Einen schönen Restsonntag wünsche ich dir,
      Julia

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  2. Du hast wunderbare Bilder mitgebracht liebe Julia und den Regen hätte ich auch gerne gesehen. In den Urlaub zu fahren um Tiere abzuknallen ist schon ein furchtbares Hobby und ich kenne es noch von meinem Onkel, der dafür die Welt bereiste, aber das ist weit von meiner Vorstellungskraft entfernt.

    Gefällt 3 Personen

    1. Danke. Der Regen war echt gewaltig. In der Ferne, über den Bergen, begann es mit hellen Blitzen und die Wolken kamen immer näher.
      Wie man das Töten zu einem Hobby machen kann – egal in welchem Land – werde ich wohl niemals verstehen. Wenn man Überlegenheit spüren möchte, sollte man sich mal fragen wieso. Aber vielleicht geht es noch um ganz andere Dinge, die wir nicht verstehen können.

      Gefällt 2 Personen

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