Freitagsfreude

Nach einer auslaugenden Woche, die gefühlt nur aus schlafen und arbeiten bestand, ist nun endlich das Wochenende da!

Wie ein lang ersehnter Gast taucht es auf und erhellt die nahe Zukunft. Langsam aber sicher breitet sich Erleichterung in meinem Körper aus, der sich nach Erholung sehnt wie ein Verdurstender nach Wasser. Der Vergleich ist vielleicht nicht ganz fair, aber manchmal habe ich das Gefühl im Alltag zu ersticken. Wieder ein fieser Vergleich.

Meine Grundbefürfnisse sind gedeckt und dennoch fehlt es im Alltag an Zeit. Ich brauche Raum zur Entfaltung, Ruhe für den Kopf, Langsamkeit zum Ausgleich. Deshalb freue ich mich nun umso mehr, dass ich jetzt, am Wochenende, endlich auftanken kann. Körper und Geist werden es mir danken.

Ich freue mich auf die Momente der Stille, die Bewegung und das kleine Gefühl der Freiheit. Und ich bin neugierig was mich erwartet, offen für schöne Sinnesreize und Freudenmomente.

 

Es ist ein wenig seltsam einen Beitrag ohne hübsche Bildchen zu veröffentlichen. Ich habe das Gefühl es fehlt etwas. Dabei sind mir die heute geschriebenen Worte sehr wichtig und ich finde, dass sie für sich allein stehen können. Wie ist eure Wahrnehmung?

Ich wünsche euch ein erholsames und ausgelassenes Wochenende.

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26 Kommentare zu „Freitagsfreude“

  1. „Manchmal habe ich das Gefühl, im Alltag zu ersticken!“ Das hört sich für mich aber gar nicht gut an! Klar, es gibt manchmal diese Wochen, in denen man so viel zu tun hat, was man eher machen muss als will, dass man recht ausgelaugt ins Wochenende geht. Aber ich halte es ziemlich für gefährlich, die gesamte Erholung und das Schöne, dass einen wieder mit Kraft erfüllt, auf das Wochenende zu verschieben. Deshalb sind diese kleinen Oasen -Deine oft beschriebenen Glücksmomente – und v.a. auch die Momente des kurzen Rückzugs im Alltag so enorm wichtig. Das sind für mich die Tankstellen am Tag. Und dazu gehört für mich auch mal ein klares Nein zugunsten einer Zeit, einer Pause, für mich, die ich mit Dingen fülle, die mir gut tun. Im Idealfall wirkt das den ganzen Tag noch nach. Klar, klappt nicht immer 😉 aber meistens!
    Ich wünsche Dir ein schönes, erholsames Wochenende! LG Simone

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    1. Liebe Simone, die Gründe für den von dir zitierten Satz möchte ich hier nicht öffentlich machen. Daher ist es etwas schwer dir nun genauer zu erklären, warum es so war. Aber natürlich hast du Recht: Alles auf das Wochenende zu verschieben ist nicht gut und ich versuche dies auch im Rahmen meiner Möglichkeiten zu verbessern. Allerdings bin ich leider recht eingeschränkt in meinen Möglichkeiten. Ich hoffe sehr, dass sich das bald verbessert. Wenn du noch irgendeinen Tipp hast oder so, kannst du mir auch gerne eine Email schreiben 😉 Ich würde mich sehr freuen! Ich hoffe du hattest ein schönes Wochenende und genug Zeit für dich 😉
      LG
      Julia

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      1. Liebe Julia, das kann ich voll verstehen. Man muss nicht alles im Netz öffentlich machen. Das erwarte ich auch nicht und mit solchen Dingen sollte man auch nicht hausieren gehen. Es wäre vermessen, hier spezielle Ratschläge zu geben, denn dazu sind die Menschen und Situationen zu unterschiedlich. Dennoch ist es immer lohnenswert genauer zu schauen, was Dich daran hindert, in der Woche ausgeruhter zu sein, wie wichtig es gerade ist und v.a. ob es für eine begrenzte absehbare Zeitdauer besteht oder aber zur never ending story ausartet. Fakt ist, Du kannst nur so viel Energie verbrauchen wie Du hast. Wenn Du mehr gibst als Du hast, gehst Du nicht nur an Deine Reserven, sondern lebst über Gebühr. Deine Akku brennt langsam aus und es wird immer schwerer ihn aufzuladen. Dazu reicht bald das Wochenende nicht mehr aus und Du fühlst Dich immer ausgelaugter. Vielleicht solltest Du Deine Prioritäten im Leben überdenken und schauen, was gibt mir wie viel Kraft in der Woche und was nimmt mir wie viel Energie die Woche! Also so ein Tortendiagramm aufmalen. Wenn da ein Ungleichgewicht herrscht zugunsten Energieverbrauch solltest Du handeln. Und insbesondere in Stresszeiten immer kleine Pausen zwischen den unterschiedlichen Aufgaben einlegen. Pausen, wo Du Dich für 5 Minuten komplett aus der Welt zurückzieht. Man mag es nicht glauben, das hilft ungemein. Es gibt da wirklich gute Literatur zu. Wenn Du wieder mehr Zeit hast…
        Ich wünsche Dir, dass Du bald wieder mehr Zeit und Muße findest. Ich genieße Deine geschriebenen Glücksmomente sehr! Aber wer so viel gibt wie Du muss noch mehr darauf achten, dass genauso viel wieder reinkommt. Wenn nicht, gilt auch hier: Reduzieren. Du machst Deinen Leserlnnen genauso viel Freude, wenn Du nur wöchentlich oder alle 14 Tage einen Bericht schreibst… Es darf nicht in dieses „Ich muss“ ausarten, sondern „ich möchte“ ..
        So nun habe ich aber einen kleinen Roman geschrieben 🙂
        Aber vielleicht ist der eine oder andere Gedanke hilfreich für Dich! Das wünsche ich Dir!
        LG Simone

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      2. Liebe Simone,
        ich habe bereits sehr viel Zeit darauf verwendet nachzudenken und zu schauen, was ich tun kann. Ein Tortendiagramm zu malen ist gar nicht nötig: Mir ist völlig bewusst was mir Energie raubt. Ich danke dir sehr für deinen Roman 🙂 Es ist wirklich schwierig darauf zu antworten, denn ich habe mich ja eingehend mit meinem Problem auseinander gesetzt, und weiß ja schon wo es hakt. Allerdings finde ich keine Lösung und das liegt wiederum an persönlichen Umständen.
        Hier für diesen Blog habe ich keinesfalls ein „ich muss noch..“ im Kopf, sondern das WILL ich wirklich machen. An den Stellen, wo ich gerne reduzieren würde, kann ich es nicht. Es ist wirklich verzwickt und irgendwie unbefriedigend das nicht genauer erklären zu können. Ich danke dir jedenfalls für deine Worte! Alles Liebe und einen guten Wochenstart,
        Julia

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      3. Danke Julia, ich wünsche Dir auch eine schöne Woche. Ich finde es gut, dass Du Deine ganze Problematik kennst und weißt, wo es hakt. Wenn Du es derzeit nicht ändern kannst, dann wünsche ich Dir die Kraft, es zu akzeptieren. Manchmal löst sich das ganze von alleine auf und die Karten werden neu gemischt! Pass auf Dich auf! 🙂

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  2. Kleine, einfache Freuden, die mit wenigen Worten mitgeteilt werden können. Das sind sie, die Momente. Und sind Momente nicht alles, was wir haben ? Mir gefällt Dein kurzer, Bildloser Beitrag sehr und ich wünsche Dir ein wunderbares Wochenende voller Eindrücke, im Kleinen sowie im Grossen, im Stillen und vielleicht auch im Lauten, alleine und zusammen mit anderen, aber auf alle Fälle bei Dir selber 🙂 Sei ❤ gegrüsst. Nadine

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    1. Liebe Nadine, ich danke dir sehr für deine lieben Worte! Es stimmt, Momente sind alles, was wir haben. Ich hoffe du hattest ein schönes Wochenende mit unterschiedlichen Eindrücken, die dir gut getan haben!
      Herzliche Grüße
      Julia

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  3. Liebe Julia,
    dieser Beitrag kommt gut ohne Foto aus.
    Was ich mit dir teile ist das Bedürfnis nach Langsamkeit und Stille, immer wieder.
    Ein Grund, warum ich „nur“ 60% arbeite. Auch wenn es Leute gibt, die fragen: Und was machst du den Rest der Zeit? Nein, ich folge nicht den Vorgaben und Vorstellungen anderer, begnüge mich mit dem Wichtigen und genieße eine Arbeitszeit, die zu mir passt und es mir ermöglicht, gesund zu bleiben, körperlich, geistig, psychisch. Und mir das Gefühl gibt, zu leben, statt einfach zu funktionieren.
    Letzte Woche war aber auch eine hohe dichte Energie im Vorfeld des Vollmonds vom Freitag, das hat ordentlich Druck gemacht für jene, die es wahrnehmen.
    Ich wünsche dir eine „langsamere“ Woche jetzt.
    Liebe Grüße
    Marion

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    1. Liebe Marion,
      ich finde es ganz stark, dass du dein Leben nach deinen Bedürfnissen anpasst und nicht nach den Vorstellungen anderer Menschen. Das ist manchmal gar nicht so einfach!
      Ich wünsche dir für diese Woche mehr Langsamkeit und Stille. Heute habe ich schon begonnen im Rahmen der Möglichkeiten etwas langsamer voran zu schreiten. Da hatte ich wirklich Glück.
      Liebe Grüße
      Julia

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      1. Ja – und ist auch nötig. Ich glaube gut für sich selbst zu sorgen kann durch nichts ersetzt werden. Und so gibts heute Nachmittag Abhängen und Runterkommen in der Sauna, außerdem Wärme tanken. Es wird langsam nachts empfindlich kühl, meine Whg. lässt sich nicht mehr heizen, da in Kürze saniert wird und die Heizung bereits abgeklemmt ist.

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