Zwischen Wiese und Getreidefeld

Ein kleiner Pfad führt mich durchs Grüne. Meine Hände gleiten über die Ähren. Das raue, etwas klebrige Gefühl an den Fingern ist eine willkommene Abwechslung zu den üblichen Tasterlebnissen. Unter meinen Füßen raschelt das Gras. Überall zwitschert, summt und brummt es. Ein Anflug von Sommergerüchen lässt mein Herz hüpfen.

Einen Feiertag nutze ich gerne um draußen zu sein. Wandern, Radfahren oder einfach im Gras liegen. Endlich habe ich Zeit und Ruhe um die Erlebnisse in der Natur ganz intensiv und ohne Stress wahrzunehmen.

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Mein spontaner Spaziergang führt mich vorbei an Pusteblumen und Marienkäfern. Hier und da raschelt es im Gras, ein Vogel fliegt davon, Insekten nehmen  reißaus.
Spontan lege ich mich ins Gras, beobachte das Treiben zwischen den Halmen. Ein Nachtfalter hat sich hier verkrochen. Fasziniert beobachte ich das Tier mit dem flauschigen Körper und den filigranen Fühlern. Der Grashalm schaukelt im Wind und der Falter wippt hin und her.

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Hier, mitten drin im Leben, erfüllt mich eine ganz besondere Ruhe und Lebensfreude. Von der Erde getragen schaue ich in die Weite über mir. Genau hier und jetzt bin ich am richtigen Ort.
Wie schaltet ihr an Feiertagen ab? Welche Orte sucht ihr gerne auf?

 

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21 Kommentare zu „Zwischen Wiese und Getreidefeld“

  1. So einen Pfad zwischen Getreideähren würde ich mir auch wünschen. Aber leider ist hier keine Getreidegegend. Hier sind es Rinder, und zwischen denen spaziere ich nicht so gerne. Und ausßerdem wäre das Alles sowieso Privatgelände, also Zutritt verboten. Und das sollte man hier in den USA (sehr) ernst nehmen, denn es könnte sonst zu leicht mit einer „Bleivergiftung“ enden. So bin ich dann fast nur auf dem Rad unterwegs. Aber das ist hier in Texas Hill Country auch ganz wunderbar [http://tinyurl.com/n9rrjod]. Und eine Pause an einem gluckernden Bach ist dann auch wirklich entspannend.
    Hab‘ ein feines Wochenende,
    Pit

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    1. Jede Gegend hat so ihre Vor- und Nachteile 🙂 Ich bin sehr froh, dass ich hier nicht so Angst haben muss vor der Bleigefahr. Es ist ja nicht immer ganz sicher, welches Gelände man betreten darf, solange es nicht eingezäunt ist.
      So eine Radtour ist aber auch sehr reizvoll. Vor allem, wenn man dann ein einem schönen Bach entspannen kann.
      Herzliche Grüße und auch dir ein schönes Wochenende,
      Julia

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  2. Hier hatten wir keinen Feiertag, ich habe gearbeitet.
    Aber Sonntage sind meine Feiertage. Da wird meistens schön zusammen gefrühstückt und dann raus in die Natur.
    Entlang einem Bächlein oder Fluss, Wasser hab ich auch gerne. Aber manchmal sind es auch Wiesen, Felder, Wälder…

    LG
    Marion

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    1. Liebe Marion,
      dafür habt ihr dann frei, wenn wir schuften müssen 🙂 Ich sehe das auch so: Sonntage sind wie Feiertage. Schön, wenn man diese dann genießen kann und mit schönen Dingen füllt.
      Herzliche Grüße und einen schönen Restsonnfeiertag 🙂

      Gefällt 1 Person

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