Rosa Schnee im Frühling

© Désirée Wilde

Kein Wunder, dass die Japaner mit ihrem Hanami die Schönheit der Kirschblüte feiern. Auch Hierzulange gibt es inzwischen das Kirschblütenfest um den Frühling und seine rosa Boten willkommen zu heißen.

Kirschblüten
© Désirée Wilde

Inzwischen ist der Kirschblütenschnee längst gefallen und der Frühling – trotz Kälte und Regen – längst eingeläutet. Dennoch schaue ich gerne zurück auf dieses Ereignis.

Zartes Rosa überall. Wenn der Wind weht, schneit es. Blüten zieren Haare und Kleidung. Wir spazieren durch Blütenregen, schnuppern entzückt den Duft des Erwachsens.

 

Rosa Schnee
© Désirée Wilde

Statt durch verwelkende Herbstblätter stiefeln wir nun durch federgleiche, weiche Blüten. Kein lautes Rascheln und Knacken. Fast geräuschlos schweben wir voran, genießen die wärmenden Sonnenstrahlen. Ein sanfter Wind wirbelt die Blütenblätter umher, schickt uns rosa Wölkchen, viel schöner als Konfetti. Die Natur feiert sich selbst, die Blumen und Bäume überbieten sich in ihrer Blütenpracht, starten einen Wettbewerb der Schönheit.

 

Weiße Kirschblüten
© Désirée Wilde

Manche Straßen sind gesäumt von Kirschbäumen, überspannt mit einem außergewöhnlichen Baldachin. Ich gehe nicht mehr durch eine Stadt. Hier ist ein Wunderland entstanden. Ein Tunnel, der mich einlädt auf eine kleine Reise hinaus aus dem Alltag.

Jede Blüte lacht mir entgegen, gibt mir etwas ab von ihrer Lebensfreude. Egal ob sie perfekt aussieht oder nicht.

 

Ich freue mich schon, wenn es wieder so weit ist. Bis dahin erfreue ich mich aber an den sprießenden Blättern und Blüten anderer Pflanzen.

Vielen Dank an Désirée für ihre tollen Kischblütenbilder. Ich bin immer viel zu gebannt um ans Fotografieren zu denken 😉

Blauer Himmel - Rosa Blüten
© Désirée Wilde

Habt ihr in diesem Jahr ein Kischblütenfest besucht? Was verbindet ihr mit dem blühenden Kirschbaum?

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19 Kommentare zu „Rosa Schnee im Frühling“

  1. Wunderschoen! Bei uns sieht es etwas anders aus. Wir haben nicht so viele schoen bluehende Baeume, dafuer aber – wenn der Winterfeucht genug war – einen ganz farbenpraechtigen „Teppich“ von Wildblumen.

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