Krähen

Krähe auf dem Friedhof

Wenn irgendwo eine Krähe auftaucht, muss ich lächeln. Ich mag diese intelligenten Vögel sehr. Es ist als würde ein guter Freund mir begegnen, plötzlich über den Weg laufen.

Ich mag den Klag ihres Krächzens. Rauh zerreißt er die Stille und wirkt des Öfteren wie ein empörter Menschenruf. Auch ihr Blick erscheint mir oft sehr menschlich. Und dann schwingen sie sich elegant hinauf in den Himmel und sind dabei ganz in ihrem Element und weit entfernt von menschlichem Verhalten.

Vielleicht mag ich die Vorstellung selbst zu fliegen, vielleicht fasziniert mich auch einfach nur die Intelligenz dieser Wesen. Aber irgendetwas haben sie an sich, die schwarzen Vögel. Gerne bleibe ich stehen um sie zu beobachten.

Es mag wohl daran liegen, dass sie in Sagen, Märchen und Aberglauben eine bedeutende Rolle einnehmen. Wirft man einen Blick in Mythologie und Symbolik wird man überschüttet mit Annahmen und Zuschreibungen bezüglich dieser Vögel. Ob man sich davon ganz freimachen kann bezweifle ich. Mal symbolisieren sie Weisheit und Intelligenz, an anderer Stelle fungieren sie als Zeichen für nahendes Unglück.

So düster sie auch in manchen Geschichten und Legenden beschrieben werden, mir zaubern sie ein Lächeln ins Gesicht. Vielleicht ist ja was dran am „Krähenzauber“..

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6 Kommentare zu „Krähen“

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